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Erwachsenenbildung

Bildungsarbeit gestalten heißt für uns, Bewusstsein zu entwickeln und Orientierung anzugeben in der heutigen, oft haltlosen Zeit. Wir möchten mündige und bewusste Bürger fördern, sie anregen zur Reflexion über gesellschaftliche Phänomene. Wir möchten die sozialen Fragen unserer Zeit ansprechen und als Herausforderung annehmen.
Unsere Anliegen sind nicht neu, vieles finden wir im Gedankengut Adolph Kolpings wieder. In den Leitgedanken „sehen, hören, urteilen, handeln“ legte Kolping klare Grundsteine für sein Tun. Diese Leitmotive können auch wir heute unterstreichen und annehmen.
 
REGELMÄSSIGE ANGEBOTE

OFFENER LITERATURKREIS
Sie lesen gerne ein gutes Buch und suchen nach einer Möglichkeit mit anderen Personen darüber auszutauschen? Dann ist der „Offene Literaturkreis“ der ideale Ort für Sie. In lockerer Reihenfolge treffen sich Literaturfreunde um, über ein ausgewähltes Buch zu diskutieren. Die Buchvorschläge werden von den Teilnehmern eingebracht und umfassen die gesamte Bandbreite der Literatur. Bei diesen Treffen geht es darum, frei über das Gelesene zu reden und auszutauschen.

Gerhart Hauptmann schrieb einmal „Das Buch enthält die Vergangenheit des Menschen, seine Gegenwart und Zukunft“. Der Mensch braucht die stille, intensive Begegnung mit dem Geschriebenen, um sich mit dem Geschehen seiner Zeit auseinander zusetzen, um sich über den individuellen Blickwinkel des Autors in die Vergangenheit „zurückzudenken“, die Gegenwart mit neuen, mit anderen Augen zu sehen und in der Phantasie die Zukunft vorwegzunehmen. In den Büchern von heute liegt die Welt von morgen.

Im Rahmen unseres Literaturkreises gehen wir weiter. Wir fördern den Austausch und entdecken gemeinsam was in dem jeweiligen Buch steckt. Das gemeinsame Gespräch bereichert den Einzelnen, hilft Unklarheiten zu beseitigen und zeigt die Verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten eines Buches.

Das Datum des nächsten Literaturkreises finden Sie unter der Rubrik Veranstaltungen.


SPRACHKURSE
In kleinen Gruppen und ohne Prüfungszwang, kann jeder sich Kenntnisse in den verschiedensten Sprachen aneignen. Die Kurse richten sich an Anfänger sowie an Fortgeschrittene. Ein Kurs erstreckt sich jeweils über 15 Treffen zu 1 ½ Stunden pro Woche. Die verschiedenen Kurse beginnen jeweils im September und Januar eines Jahres.

Im Rahmen einer Maßnahme des Europäischen Sozialfonds werden spezielle Sprachkurse für ausländische Mitbürger angeboten.


DER CHRISTLICHE GLAUBE
Christlicher Glaube will in der Welt von heute gelebt, verantwortet, weitergegeben und anderen zur Hilfe werden. Der Kurs „christlicher Glaube“ kann dazu einen Beitrag leisten. Er will katholischen Christen heute helfen, ihren Glauben besser kennen zu lernen, um ihn vor sich selbst und vor der Welt verantworten zu können. Jeder, der daran Interesse hat kann an diesem Kurs teilnehmen.
Der Kurs hat zwei Stufen: Grund- und Aufbaukurs mit je 24 Lehrbriefen. Der Grundkurs bietet den Versuch einer Gesamtsicht dessen, wie Glauben heute verstanden, erlebt und gelebt werden kann. Der Aufbaukurs greift aus dem Gesamt christlichen Glauben einzelne Themen heraus, die entweder für alle Zeiten oder speziell in der Gegenwart von besonderer Bedeutung sind. Sowohl zum Grundkurs als auch zum Aufbaukurs gibt es vierzehntägig einen Lehrbrief, dieser wird begleitet durch einen Direktunterricht. Beide Kurse sind durch Theologie im Fernkurs – Domschule e.V. aus Würzburg als Fernstudium zugelassen und können mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Die Kurse sind ebenfalls vom Bistum Lüttich anerkannt.

In Zusammenarbeit mit Theologie im Fernkurs bietet Oikos diese Kurse in der Deutschsprachigen Gemeinschaft an, d.h. die Lehrbriefe werden zugesandt und der Direktunterricht wird hier vor Ort organisiert und durchgeführt.

Der Ort des Direktunterrichtes wird sich nach den Herkunftsgemeinden der Teilnehmer richten. Beide Kurse können, bei genügender Teilnehmerzahl, sowohl im Norden als auch im Süden der Gemeinschaft organisiert werden.


R.A.R. GEMEINSAM FÜR RESPEKT, AKZEPTANZ UND RÜCKSICHTSNAHME IN OSTBELGIEN
Im März 2002 fand in Kerkrade eine euregionale Tagung zum Thema "Rassismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit" statt, die durch das euregionale Bündnis gegen Rechtsextremismus organisiert wurde.

Dabei ging es um einen Austausch von Arbeitsansätzen, Erfahrungen und um die euregionale Vernetzung der Arbeit von Vereinigungen und  Organisationen, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen.

An dieser Tagung nahmen VertreterInnen der DG aus den Bereichen Erwachsenenbildung, Schule, soziale Projekte und der Regierung teil. es wurde klar, dass in Ostbelgien diese Thematik nur sporadisch von einzelnen Organisationen aufgegriffen wird. Infolgedessen beschlossen einige interessierte Gruppierungen zunächst auf regionaler Ebene Vernetzungsmöglichkeiten zu suchen, um das Thema hier bei uns gemeinsam zu bearbeiten und zu vertiefen. Dazu wurde die Arbeitsgruppe R.A.R. gegründet.

R.A.R. hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Vernetzung gegen Ausgrenzung aufzubauen und weiterzuentwickeln. Es sollen zi diesem Thema Projekte und Weiterbildungen geplant und durchgeführt werden. Vorgesehen ist ebenfalls die Schaffung eines Dokumentationszentrums.

Im Januar 2004 arbeiten nachfolgende Organisationen bei R.A.R. mit: Frauenliga, Jugendbüro - Steetworkerin, KLJ, Miteinender Teilen, SIA und Oikos.


EUPENER SCHREBERGARTENVEREIN
Sinn und Zweck der Schrebergärten war zu Beginn Arbeiterfamilien zu ermöglichen ein kleines Stück Land zu erwerben um Obst und Gemüse für die eigene Familie anzubauen. Ebenfalls dienten die Kleingärten allen Bürgern zur Freunde und Erholung. Beide Zielsetzungen sind auch in der heutigen Zeit noch aktuell.

Aus der Schrebergartenbewegung entwickelte sich (seit 1864) eine wohnungsferne Gartenform mit überwiegend wirtschaftlicher Nutzung und hoher ideeller Bedeutung.

Im Jahr 1992 entstand die Idee einer Schrebergartenanlage für die Stadt Eupen zu schaffen. Im Jahr 1995 gründete sich der Eupener Schrebergartenverein. Nach längerer Suche wurde ein Grundstück im Ortsteil Schönefeld (hinter der Grillhütte) gefunden.

Auf einem Gelände von rund 5.000 qm der Stadt Eupen erstreckt sich nun eine Anlage, in der 40 Kleingärtner Platz finden, sei es um ihr eigenes Gemüse anzubauen, Blumen anzupflanzen oder einfach nur um sich auf ihrem Grundstück ein bisschen Erholung zu verschaffen.

 

PUNKTUELLE ANGEBOTE
Angebote zu aktuellen Themen oder Ereignisse finden Sie unserem Veranstaltungskalender.

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